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Haftpflicht- und Versicherungsrecht
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Jean Baptiste Huber Urkundsperson-NotarRA Huber nimmt als Urkundsperson (Notar) des Kantons Zug sämtliche gesellschaftsrechtlichen Beurkundungen vor (Firmengründungen etc.). Beurkundungen (Firmengründungen)RA Huber nimmt als Urkundsperson (Notar) des Kantons Zug sämtliche gesellschaftsrechtlichen Beurkundungen vor (Firmengründungen etc.).

Arzthaftpflicht

Behandlungsfehler, Kunstfehler, Sorgfaltspflichtverletzung

Diese drei Begriffe bedeuten ein und dasselbe, nämlich, dass ein Arzt bzw. eine Ärztin oder ein Spital einen Behandlungsauftrag nicht oder nur ungenügend erfüllt haben. Ensteht daraus ein gesundheitlicher (und wirtschaftlicher) Schaden und steht dieser mit dem Behandlungsfehler in einem rechtserheblichen Zusammenhang (natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang), so sind alle Voraussetzungen für die Haftung einer Ärztin bzw. eines Arztes oder eines Spitals gegeben. Diese müssen Ihnen dann Schadenersatz und Genugtuung (im Volksmund oft Schmerzensgeld genannt) leisten.

Frühe Sachverhaltsabklärung wichtig

Kunstfehler, Schaden und Kausalzusammenhang hat die betroffene Person zu beweisen. Dies ist oft nicht einfach. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Abklärungen rasch an die Hand zu nehmen und falls notwendig, Beweissicherungen durchführen zu lassen. Wenden Sie sich deshalb rasch an eine spezialisierte Rechtsanwältin bzw. einen spezialisierten Rechtsanwalt oder an eine Patientenorganisation (beispielsweise die SPO Patientenschutz). Allenfalls können Sie auch bei der Schweizerischen Ärzteorganisation FMH eine Begutachtung verlangen. Nähere Informationen dazu finden Sie hier ...

Mangelnde Aufklärung

Vor einer Operation oder einer medizinischen Behandlung muss die Ärztin bzw. der Arzt die Patienten umfassend informieren - über den Eingriff bzw. die Behandlung selbst, die möglichen Risiken, alternative Behandlungsmöglichkeiten und Vorsichtsmassnahmen vor, während und nach dem Eingriff. Unterlässt der Arzt die Aufklärung, so haftet er auch für Komplikationen - d.h. selbst dann, wenn kein Behandlungsfehler nachgewiesen werden kann. Dass eine Aufklärung vor der Behandlung stattgefunden hat, müssen die Ärztin bzw. der Arzt oder das Spital beweisen. Allerdings steht diesen auch bei fehlender Aufklärung die Möglichkeit offen, den Beweis für die sogenannte hypothetische Einwilligung des Patienten zu erbringen - d.h. den Nachweis, dass dieser der Operation bzw. Behandlung auch dann zugestimmt hätte, wenn er vollumfänglich informiert worden wäre (vgl. dazu BGE 117 Ib 197 Erw. 5a).

Kein Behandlungserfolg geschuldet

Nicht jede misslungene oder nicht wunschgemäss verlaufende Behandlung zieht eine Haftung nach sich. Eine medizinische Fachperson verpflichtet sich lediglich nach besten Wissen und nach den geltenden Regeln der medizinischen Wissenschaft zu handeln. Ein Behandlungserfolg ist nicht geschuldet bzw. kann nie garantiert werden, und Ärztin bzw. der Arzt haften nicht schon aus dem Umstand heraus, dass der gewünschte oder angestrebte Erfolg der Behandlung ausbleibt. Dies gilt natürlich nur dann, wenn die medizinische Fachperson der rechtsgenüglichen Aufklärungspflicht nachgekommen ist.

:: 31.08.2011

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